Foodfotografie mit Tageslicht | Vor- & Nachteile im Überblick

Foodfotografie mit Tageslicht – Vor- & Nachteile | Food im Fokus

Mit Tageslicht kannst du wunderschöne, stimmungsvolle Szenerien kreieren und ohne viel Aufwand einen natürlichen Look in deinen Fotos erzielen. Heute schauen wir uns einmal genauer an, welche Hilfsmittel du dafür benötigst, wann Tageslicht an seine Grenzen kommt und welche Vor- und Nachteile Foodfotografie mit Tageslicht hat.

Außerdem verrate ich dir, wie ich sowohl einen Light&Airy, als auch einen Dark&Moody Look mit einem fast identischen Aufbau bei Tageslicht erzielt habe.

Die Vorteile der Foodfotografie mit Tageslicht

Tageslicht ist besonders für den Einstieg in die #Fotografie bestens geeignet, denn du siehst genau, wie das Licht auf deine Szenerie fällt. Außerdem ist das Sonnenlicht (soweit die Sonne denn scheint) komplett kostenlos. Mit den Einstellungen deiner Kamera (Belichtungszeit, Blendengröße, ISO-Wert) beeinflusst du, wie das Licht auf den Sensor trifft und somit ein Bild entsteht. Je länger die Belichtungszeit, je weiter die Blendenöffnung und je höher der ISO-Wert, desto heller wird dabei das Foto und umgekehrt. Mit wenigen, günstigen Hilfsmitteln wie Diffusoren oder Füllboards kannst du das Licht dann über deinen Set-Aufbau noch weiter nach deinen Wünschen formen. Ansonsten brauchst du erst einmal kein teures Equipment.

Im Überblick heisst das:

  • besonders für Einsteiger geeignet: »What you see is what you get«
  • Tageslicht ist kostenlos
  • kein (teures) Equipment notwendig
  • Tageslicht durch Diffusoren + Füllboards formbar

Die Nachteile der Foodfotografie mit Tageslicht

Beim Fotografieren mit Tageslicht liegt vieles außerhalb deiner Kontrolle. Tageslicht verändert sich kontinuierlich: Jahreszeit, Uhrzeit, die Ausrichtung deines Fensters und die Wetterlage wirken sich alle auf dein Foto aus. Seine Intensität, Farbtemperatur und Qualität verändert sich dadurch stetig und irgendwann geht die Sonne eben auch einmal unter. Das heisst, u.U. du musst deinen Aufbau und deine Einstellungen gegebenenfalls (mehrfach) anpassen und kannst im Nachgang in der Bildbearbeitung nicht einfach alle Bilder »auf einen Rutsch« bearbeiten. Wenn kein oder zu wenig Sonnenlicht da ist, kannst du außerdem keine Fotos machen, ohne dass es ungewollte Bewegungsunschärfe (lange Belichtungszeit), zu viel Tiefenunschärfe (weit geöffnete Blende) oder ein Rauschen im Bild (hoher ISO-Wert) gibt.

Im Überblick heisst das:

  • Vieles außerhalb deiner Kontrolle
  • Tageslicht verändert sich stetig
  • Aufbau und Einstellungen müssen bei Veränderungen angepasst werden
  • erschwerte Bildbearbeitung durch Veränderungen der Lichtverhältnisse
  • Abends/Nachts und bei zu wenig Sonnenlicht (fast) keine Fotos möglich

Mein Light&Airy & Dark&Moody Set-Aufbau bei Tageslicht

Sowohl das Foto meinem Cupcakes, als auch das des Strawberry Shot Cakes sind mit natürlichem Tageslicht vor einem großen Fenster zur Südseite hin entstanden.

Backdrop und Hintergrund des Cupcakes habe ich für einen Light&Airy Look in sehr hellen Tönen gewählt. Für den Dark&Moody Short Cake habe ich dunkles, fast schwarzes Holz und eine schwarze Rückwand eingesetzt. Vor mein Fenster, rechts der Szene, habe ich in beiden Fällen einen Diffusor eingespannt, um das Licht etwas weicher zu machen.

Auf der linken Seite meines Cupcakes habe ich anschließend ein weißes Board aufgestellt, um die Szenerie von der Gegenseite des Fensters weiter aufzuhellen. Auf der linken Seite des Short Cakes hingegen habe ich ein schwarzes Board aufgestellt, um damit insgesamt eine dramatischere Lichtstimmung und vertiefte Schatten zu kreieren.

Arbeitest du bereits mit Tageslicht?

Was bereitet dir dabei am meisten Schwierigkeiten?

Schreib mir gerne oder hinterlasse einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag.
Eva

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